Speiseeis hat viele verschiedene Eissorten, deren Konsistenz, Beschaffenheit und Zusammensetzung sehr unterschiedlich sind. Zu ihnen zählt auch das Fruchteis. Schon vor mehr als 4000 Jahren waren die Chinesen und Griechen die ersten Völker, die ihr Eis aus Schnee selbst herstellten, indem sie noch Früchte hinzutaten. Da die Chinesen ihr Eis mit Milch versetzten, gelten die Griechen als Erfinder des Fruchteises und des Sorbets. Sie nahmen lediglich Saft, Honig und Wein, um ihr Eis schmackhaft zu machen.
Fruchteis muss zu mindestens 20% aus Fruchtmark, Fruchtfleisch oder fruchtartigen Zusätzen bestehen. Bei Früchten mit einem Zitronensäuregehalt von mindestens 2,5 Prozent, wie z.B. Zitrone, Maracujas oder Orangen, liegt der Obstanteil bei mindestens 10%. Die sonstigen Bestandteile sind Zucker, Trinkwasser und eventuell Aromen. Es können noch Gewürze wie Vanille oder Zimt hinzugefügt werden. Desweiteren enthält es Magnesium, Kalium, viel Vitamin C und weitere Vitamine, je nach Fruchtsorte.
Es gibt unzählig viele Sorten Fruchteis - angefangen von A wie Apfel über L wie Litschi bis Z wie Zitrone.
Fruchteis ist im Allgemeinen gesünder als Milcheis. Mit 132 kcal und 1,4 Gramm Fett pro 100 Gramm ist es im Vergleich zu Eiskrem oder gar Sahneeis (249 kcal, 21 Gramm Fett) die figurfreundlichere Variante des Schlemmervergnügens. Da Herstellung eigentlich immer ohne Milch und Gluten erfolgt, können es auch Menschen mit Lactoseintolleranz oder Zölliaki genießen. Da natürlich Ausnahmen die Regeln bestätigen, sollte man sich in dem Fall vorsichtshalber erkundigen, da in manchen Sorten, wie Banane oder Kokos, Milch hinzugesetzt wird, um das Eis cremiger zu machen.
Fruchteis kann man auch sehr schnell und einfach zu Hause ohne Eismaschine selbst zubereiten. Mehr als frische oder gefrorene pürierte Früchte, etwas Wasser oder Fruchtsaft und Zucker, Honig oder Süßstoff bedarf es nicht. So kann man ganz nach Gusto kreieren, auf gesunde Zutaten achten, und es ist zudem noch billiger als im Eiscafé.